twilight walk

Audiospaziergang.  Giessen.  2007

„Ich möchte, daß es dauerhafte, unbewegliche, unantastbare, unberührte und fast unberührbare, unwandelbare, verwurzelte Orte gibt; Orte, die Empfehlungen wären, Ausgangspunkte, Quellen. Solche Orte gibt es nicht, und weil es sie nicht gibt, wird der Raum zur Frage, hört auf, eine Gewißheit zu sein, hört auf eingegliedert zu sein, hört auf, angeeignet zu sein. Der Raum ist ein Zweifel.“ George Perec.

twilight walk
ist ein Gang durch die Stadt Giessen. Man geht ihn alleine, in der  beginnenden Dunkelheit, begleitet von einer Tonspur, welche über Kopfhörer zugespielt wird. Die Aufnahme ist am Tage entstanden und mit Original- Kopfmikrophonie aufgenommen, welche einen speziellen 3D-Sound erzeugt. Einzige Richtungsanweisungen bekommt man über extra montierte Baustellenlampen entlang des Weges. Der Spaziergang arbeitet mit einer minimalen Verschiebung von Sehen und Hören. Der Gang durch die bekannte Stadt wird durch die auditive Verschiebung zu einer körperlichen Erfahrung.

Video
Bericht Gießener Anzeiger
Bericht MAZ

twilight walk wurde produziert für das DISKURS Festival 2007, Giessen kuratiert von Max Haas, Frank Müller und Wolfram Sander.

 

Kommentare sind geschlossen.